Frage: wenn das OS verdeckte DNS Abfragen gen USA schickt...

Guten Abend @Ulrich Kelber (Herr Kelber),
in der Linux-Welt hat sich ein kleines Problem ergeben, zu dem ich gern Ihre (grobe) Meinung hätte:
Mit dem Update auf die Distribution Fedora 33 wird systemd-resolved als DNS Resolver eingesetzt. Der erledigt die ganzen Fragen "Wie lautet die IP für Domain x.de?"
Das Problem damit ist, daß es einen versteckten Default-Fallbackserver mitbringt, der weder vom System gesetzt wird noch per DHCP Request vom Netzwerkrouter mitgeschickt wird.
Es handelt sich dabei um die US Versionen der CloudFlare und Google DNS Server.
Da für diese Anfrage die IP des PC und der gewünschte Domainname zwangsläufig an die DNS übermittelt wird, und IPs ja Personenbezogene Daten sind laut Kammergericht Berlin 2013,
ergibt sich daraus nicht für Firmen die das Einsetzen ein Datenschutzverstoß, da der Privacy Shield mit den USA ja nicht gehalten hat?

bonn.social/users/ulrichkelber federation.cloud-foo.de/displa

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@marius Es ist sehr schwierig, dazu ohne Einblick in die vertragliche Grundlage überhaupt etwas zu sagen. Aber es ist zumindest ein vermintes Terrain, bedarf einer exakten Analyse durch den datenschutzrechtlich Verantwortlichen. Vielleicht könnte eine einsetzende Institution exemplarisch die Frage mit der für sie zuständigen Datenschutzbehörde klären!?

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