Folgen

Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass ein Landesdatenschutzbeauftragter seinem gesetzlichen Auftrag nachkommt, Hinweisen nachzugehen. Dass es bei unverhältnismäßigen Verstößen auch Bußgelder geben könnte(!), ist auch keiner Aufregung wert. sueddeutsche.de/politik/datens

Auch Lehrer müssen sich an geltende Gesetze halten. Das Land kann ja ggf. das Bußgeld für betroffene Lehrer übernehmen.

@maximilia Das ist nichts Neues. Im Rahmen der Fürsorge gewährt der Staat schon heute in bestimmten Fällen (!) Rechtsschutz (z. B. Übernahme der Rechtsanwaltskosten).

@ulrichkelber
Da stimme ich gerne zu, sonst wird an den Schulen weiterhin nur von Digitalisierung geträumt...
Allerdings sehe ich das Problem an anderer Stelle und muss somit den ahnungslosen Lehrer mal in Schutz nehmen, schließlich ist bei seiner Ausbildung was nicht richtig gelaufen.
Solange Schulen Gelder für z.B. Apple- und Microsoft-Produkte ausgeben und neue abhängige Anwender heranziehen, wird sich da nicht viel ändern...

@onohabi @ulrichkelber Naja, wie lautet der Grundsatz? Dummheit schützt vor Strafe nicht! Wenn es eine Plattform gibt und so habe ich den Artikel gelesen, dann wird bitte diese benutzt.

@ulrichkelber
Richtig so. Die Schwierigkeiten, denen Lehrer ausgesetzt sind können sicher mildernde Umstände begründen aber bedeuten ja nicht, dass sie automatisch alles richtig machen.

Laut Herrn Hasses Äußerungen in dem Artikel zieht er ja durchaus in Erwägung, dass nicht Lehrer persönlich sondern die Schule oder Schulbehörde belangt wird, und auch das finde ich korrekt.

@ulrichkelber

Gleichzeitig sollten dringend gute datenschutzkompatible Lösungen etabliert werden, wie z.B. #BigBlueButton -- anstatt irgendwelche grenzwertigen Ansätze irgendwie über die Ziellinie zu schleifen, blos weil sie bereits bekannter sind, denn damit ist es auch für Lehrer und Admins an Schulen deutlich schwieriger, alle Regeln einzuhalten.

@ulrichkelber An dieser Stelle mal die Gegenfrage: Wie viele Bedenkenträger, die auch nur helfen wollten, wurden von ebenjenen Lehrern/Schulleitern/Dozenten/Fakultätsräten mit den Worten "Aber so gehts doch gut!" oder "Das ist aber der Marktführer" direkt beiseite geräumt? Ist schließlich nicht das erste Mal, dass ich von Lehrern höre, dass z. B. LibreOffice nicht für Hausaufgaben geeignet ist, weil die Schule MS Office lehrt und anderes nicht unterstützt. Oder dass Zoom an Unis eingesetzt wird.

@ulrichkelber Ich denke es ist genau richtig wie angekündigt. Wenn es datenschutzfreundliche Lösungen gibt, die aber mit Argumenten wie : „ Das ist im Kollegium nicht akzeptiert „ oder „ Damit kann man nicht arbeiten ( ohne inhaltliche Auseinandersetzung ) „ wegkommentiert werden, muss man eben die Konsequenzen tragen. Ich kann mir solch ein Verhalten in meinem Unternehmen auch nicht leisten.

@ulrichkelber unfassbar der Kommentar der GEW "Schlag ins Gesicht". Die hantieren mit Daten von Kindern!!!!! Das ist grob fahrlässig was die Schulen teilweise auf die Beine stellen... Gut so, dafür haben wir Ihre Behörden!

@Danijel @ulrichkelber

"Wir machen das jetzt über Whatsapp."

"Dachte, das ist verboten?!"

"Ist im Moment egal/geduldet."

@ulrichkelber Da könnte man jetzt auch heulen dass man ein Bußgeld zahlen muss wenn man zu schnell fährt und geblizt wird - eilig gehabt oder corona hin oder her - ändert aber nichts daran dass man (die Schule und/oder der Lehrer) gegen geltendes Recht verstößt. Punkt. Verstehe nicht was es darüber noch zu diskutieren gibt?!

@ulrichkelber ich bin da grundsätzlich komplett bei Ihnen, denn was da an Schulen alles abläuft ist unsäglich. Aber warum sind Schulen selbst, als öffentliche Stellen, von Bußgeldern ausgenommen? Viele Lehrkräfte machen oft nur das was Ihnen von oben vorgegeben wird. Und an der Stelle passt es dann nicht mehr: Schule kommt mit Rüge davon, Lehrkraft mit Bußgeld!?

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