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Alle Maßnahmen der Datenverarbeitung müssen erforderlich, geeignet und verhältnismäßig seien. Bisher fehlt jeder Nachweis, dass die individuellen Standortdaten der Mobilfunkanbieter einen Beitrag leisten könnten, Kontaktpersonen zu ermitteln, dafür sind diese viel zu ungenau.

@ulrichkelber
Das wird die Überwachungsphantasien der Machtgeilen leider nicht bremsen.

@ulrichkelber Wieso funktioniert es denn in den asiatischen Ländern? Können die besser "tracken"?

@case2tv China z.B. hat eine Überwachungsinfrastruktur, die die individuellen GPS-Daten anhäuft

@ulrichkelber
Was wäre wenn diese aber genau wären?
Wäre es dann gewünscht?

Aus Datenschutzperspektive macht mir das große Sorgen.

@hambibleibt Dann wäre die Maßnahme vermutlich geeignet. Bliebe die Frage der Verhältnismäßigkeit

@ulrichkelber
welche Alternative gäbe es, statt standortgenauer Überwachung aus deiner/eurer Perspektive?

Meine Sorge:
Wenn es keine Alternative in den Diskurs schafft, kann die Frage nach verhältnismäßig ggf. in wenigen Tagen mit einem Ja beantwortet werden, gibt es jedoch eine datenschutzkonforme Alternative, ist ein Nein mit größerer Wahrscheindlichkeit.

@hambibleibt Eine Alternative zu einer nicht geeigneten Maßnahme? Eine geeignete Maßnahme! Die liegt aber eben nicht im Bereich der Telekommunikationsdaten, sondern der medizinischen Versorgung. Wir begleiten beratend auch andere Ansätze mit digitalen Daten zu arbeiten

@ulrichkelber
:-) das klingt gut.
Um die Frage zu spezifizieren:
Könnt ihr schon (mögliche) geeignete Maßnahmen benennen? Also besonders im bezug auf:

>. Wir begleiten beratend auch andere Ansätze mit digitalen Daten zu arbeiten

@hambibleibt Sie haben sicherlich von den Plänen rund um die RKI für eine App gelesen. Hier sollen Kontaktpersonen genauer und auf freiwilliger Basis informiert werden können. Möglichst ohne zentrale Speicherungen

@ulrichkelber Ausserdem, mensch kann dem Ausweichen: Handy zu Hause lassen.

Was ist mit denen, die kein Handy haben? Damit ist die Erhebungsmenge per se selektiv.

@ulrichkelber
Ich bin ja gespannt, wie Auswertung und Konsequenzen nach 2 /4 /8 Wochen aussehen. Ob sich solche Daten über unvollständige Segmente der Bevölkerung analysieren lassen und welche Folgen zu beobachten sind. Wenn dabei nix herauskommt, werden sie vielleicht doch nicht erforderlich gewesen sein.

@ulrichkelber
Und der Empfänger soll genau protokollieren, wer drauf zugreift, wie viele Kopien es gibt. Schließlich möchten alle Daten doch gelöscht werden, wenn man sie für den vorgesehenen Zweck nicht mehr braucht...

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