Ich hätte aus Planungsgründen eigentlich gerne eine Luftaufnahme des Gartens. Dann könnten wir darauf Häuserformen ausprobieren und schauen, wie die sich mit den teilweise geschützten Bäumen und der Hütte vertragen.

Pro: einfach Kamera unter die Drohne hängen und los.

Contra: es herrscht Flugverbot, weil die U-Bahn direkt daneben fährt. Außerdem wären fremde Grundstücke mit im Bild
Und ich bin ein ziemlich ordentlicher Pilot und halte mich an die Luftraum-Gesetze.

@fmai Bei uns kann man die Zonenpläne im Internet einsehen. Da kannst du deine Parzelle genau vermessen als Grafik herunterladen und dann damit arbeiten.

@hikerus5 hier gibt's das soweit ich bisher weiß nur als veralteten Plan, den man als schlecht aufgelöstes PDF ohne Maßstab herunterladen kann.

@fmai Ja ok. In Bezug auf aktualisierte Online-Karten sind wir bei uns schon ein wenig verwöhnt 😉

@hikerus5 @fmai
Kommt darauf an... in Hessen ist es alles online und offen zugänglich, hier mal ein Beispiel aus meinem Ort... (Gelände der Stada) Luftbilder 40cm Auflösung
In Berlin braucht man wohl einen Wohnsitz dort um da nach Registrierung reinzuschauen... alles super geheim ;-)
OSM hat zu wenige Details in den Luftbildern, zumindest bei mir in der Ecke.

@vilbi Wieder einmal interessant, wie unterschiedlich "geheim" solche Daten und Geo-Portale gehandhabt werden. @fmai

@hikerus5 @fmai
In Google oder MS oder anderen Sateliten Bildern oder Luftaufnahmen sollte man nur individualdaten von Grundstücken bzw. Besitzverhältnissen "zurückhaltend" sein. Die Katasterpläne an sich sollten öffentlich sein.

@vilbi Ich bezog mich auf das zweite - da gibts offenbar grosse Unterschiede. @fmai

@hikerus5 @fmai
Bei uns in Hessen sind auch Flächennutzungspläne online, im Ort alle Bebauungspläne... das sind alles Inhalte die auch in öffentlichen Sitzungen beraten werden... Daher kann man die auch zentral offen verfügbar machen.
"Public money, public ..." ;-)

@vilbi Sehe ich auch so. Etwas schwieriger wird es bei den Leitungs-Plänen (Wasser, Abwasser, Meteorwasser, Gas, Elektro, Telefon, Media). @fmai

@hikerus5
"MeteorWasser"? Wie, was, geschmolzene Eis-Meteore? Vermutlich meinste Meteowasser = Regenwasser, oder ?
@vilbi @fmai

@hikerus5
Danke für die Erläuterung. Soll ja aber formell nicht mehr verwendet werden wegen verwechseln mit MischWasser als Abkürzung.
Wir haben auch eine Trennkanalisation, das Abwasser (Hauskanalisation) ist vom Regenwasser getrennt. Das Abwasser geht in die Kläranlage, das Regenwasser in den Fluss Nidda.

@alm10965 @fmai

@vilbi
Ich glaub, in Berlin ist das mal so, mal so. Historisch bedingt.
@hikerus5 @fmai

@alm10965
In Neubaugebieten ist es meist getrennt. In alten Kanalnetzen bei denen nachträglich eine zusätzliche Regenwasserkanalisation gebaut wurde führt das im Abwasserkanal zu Problemen, wenn zu viele "Wassersparer" angeschlossen sind. Deren Wasserpreis pro m³ steigt ständig, da die Kanäle so oft mit Trinkwasser von den Stadtwerken durchgespühlt oder geräumt wetden müssen...
@hikerus5 @fmai

@vilbi So ist es - das Trennsystem hat auch wieder seine Nachteile. Auch Kläranlagen sind auf eine "Verdünnung" angewiesen... @alm10965 @fmai

@hikerus5
Wenn der Abwasserkanal von Anfang an für die geringere Wassermenge augrund fehlendem Regenwasser ausgelegt ist, gibt es keine Probleme. Ausser die statistischen 'Normmengen' an Abwasser/ Haushalt oder Einwohner werden durch verbreitetes neumodisches Wassersparen deutlich unterschritten.
Dann fließt das Abwasser zu langsam und es bilden sich 'Sedimente' die nach und nach den Kanal verstopfen.
@alm10965 @fmai

@vilbi Das Wassersparen an sich ist eine gute Sache. Die Trennsystem müssten temporär auf Mischwassersystem umgestellt werden können, um die Leitungen zu spülen. @alm10965 @fmai

@hikerus5
Das kommt darauf an…
Die Kanäle müssten dann regelmäßig mit Regenwasser gespült werden, das Regenwasser ist aber nicht planbar. Das verwerfe ich mal ;-)
Wassersparen an sich ist schön und gut, aber bei Toilettenspülungen und Fäkalien völliger Schwachsinn. Schon die Grundleitung im eigenen Haus setzt sich langsam zu, denn die wird nicht professionell gewartet wie die Staßenkanäle…
deren Spühlung braucht auch viel Wasser
@alm10965 @fmai

@vilbi
Mhh, hab kürzlich auf der Straße Eternitrohre gesehen, da war etwa ein Drittel bis Hälfte des Querschnitt zu, und nicht radial, sondern so, wie die wohl fast Waagerecht installiert waren.
@hikerus5 @fmai

Folgen

@alm10965
Das ist so... nur im Rohr sieht man das nur bei einer Kamerabefahrung, die leisten sich meist die Hausseigentümer nicht. Im Gegensatz zu Garten, Parkplatz oder Fassade sieht man das nicht ;-) Und wenn es dicht ist, kommt der Kanalnotservice der 'etwas' mehr kostet als 100m³ Wasser und den Kanalquerschnitt meist auch nicht mehr komplett frei bekommt...
Der kommt dann einfach öfter :-)
@hikerus5 @fmai

@vilbi
Vermutlich gibt es Erfahrungswerte, für Hausverwalter, wie lange Abwasserinstallationen auf "Verschleiß gefahren" werden, und dann wird sich im Finanzierung gekümmert, und es gibt eine Strangsanierung.
Habe das als Elektriker oft miterlebt, wie die Häuser dann komplett "umgekrempelt" werden.
Staub, Schweiß und Lärm. Und die Bewohner kriegen temporäre Sanitärcontainer vor Haus gestellt.
@hikerus5 @fmai

Melde dich an, um an der Konversation teilzuhaben
Bonn.social

Bonn.social ist eine Mastodon-Instanz für Bonn und alle, die Bonn mögen.

Impressum, Datenschutzerklärung