Habeck verlĂ€sst die eingezĂ€unten GĂ€rten von Twitter und Facebook. Vielleicht aus den falschen GrĂŒnden. Trotzdem ein richtiger Schritt. Jeder, der dort ist, unterstĂŒtzt die Macht der US-Konzerne.

@juh Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken könnte man ja auch datensparsam die sozialen Netzwerke nutzen.
Oder die Partei hostet selbst, dann passiert so etwas unter UmstÀnden nicht so leicht.

@gwenn @juh
DafĂŒr, eigene Plattformen fĂŒr die Kommunikation im Stile von Twitter und Facebook und YouTube, könnte mir aus dem Fediverse spontan die eine oder andere Lösung einfallen :toot:

@vilbi @juh Ganz genau. Und das Argument das die ganzen Cloudanbieter bzw. SAAS-Anbieter ja Ahnung haben und technisch gut gerĂŒstet finde ich auch nicht sinnvoll...

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@gwenn @juh technisch mag das stimmen, aber wenn das GeschĂ€ftsmodell der Plattformen Daten abgreifen und Werbung verkaufen ist, dann spielt eine große Datensicherheit auch keine Rolle mehr.

· Tusky · 1 · 0 · 0

@vilbi Aber selbst gehostet bedeutet doch, dass das GeschÀftsmodell "mir gehört ".

@gwenn @vilbi Ich glaube, ihr seid euch einig. Systemisch dezentral, technisch sicher, möglichst selbst gehostet und vor allem datensparsam – so sollte es sein.

@juh @vilbi

Die Frage ist ja, wie bekommt @vilbi das als Produkt verkauft?:)

@gwenn @juh ich bekomme mein Gehalt einfacher als als Admin, Hoster etc. zu arbeiten...
Es wĂŒrde sich nur fĂŒr viele Nutzergruppen/Organisationen anbieten so was wie Jabber/Matrix als Messenger und was was wie Mastodon/Pleroma etc. als Social Media... zumindest intern und durch Marketing/Kommunikationsprofis die KanĂ€le via Twitter und Facebook...
DafĂŒr lassen sich auch Provider finden fĂŒr den Betrieb&Wartung (Modern - DevOps).

@vilbi @juh

Aber wie kriegst du genau dieses Produkt verkauft. Ich glaube daran scheitert die Gesellschaft, weil niemand mehr selbst verwalten will.
In der Cloud ist alles besser...
Das höre ich jeden Tag, dass wir nicht mit den global playern mithalten können.

Aber genau das ist ein Irrtum.
Eigenverantwortlichkeit zahlt sich aus.

@gwenn @vilbi Systeme wie die, die Wolfgang aufzĂ€hlt, sind gut von Unternehmen, VerbĂ€nden, Vereinen und evtl. sogar von Kommunen zu betreiben fĂŒr ihre Kunden, Mitglieder, Mitarbeiter, Einwohner. Das funktioniert im Prinzip wie E-Mail, die ĂŒbrigens tatsĂ€chlich nicht von Google erfunden wurde. ;-)

HierfĂŒr mĂŒssen wir so etwas wie einen gesunden, eigennĂŒtzigen Gemeinsinn entfalten – also möglichst viel Infrastruktur entweder gemeinschaftlich betreiben und große IT-Konzerne meiden.

@juh Das ist mir selbst klar. Ich frag mich nur wie man das dem Management klar macht, wenn das Argument ist, dass die Infrastruktur und der Preis der global player unschlagbar ist.
NatĂŒrlich komm ich an die 6,66 Euro pro User nicht heran. Aber die Gewissheit das bei der Apokalypse meine Daten noch da und nicht weg sind scheint vertretbar zu sein.

@gwenn Ja, QualitĂ€t zu verkaufen, ist nicht einfach. Besonders, wenn alle an MĂŒll gewöhnt sind.

@juh @gwenn FĂŒr selbst verwaltete Kommunikations-Systeme machen Genossenschaften fĂŒr Organisationen Sinn. Oder fĂŒr Kommunen, LĂ€nder, Bund ihre jeweils eigenen zentralen Rechenzentren ... Die Strukturen gibt es, man muss nur nicht immer auf die groß beworbenen Medien-Giganten reinfallen.

@vilbi Das habe ich schon vor langer Zeit gelernt. Interessanterweise reicht es nicht mich als Fachkraft zu bezahlen um gute VorschlĂ€ge zu machen, wenn die Lobby und das Marketing der Großen in den Köpfen ist.

@vilbi @gwenn Ja, aber man muss die Strukturen auch nutzen, sprich sie durch Nutzung ihrer Dienstleistungen finanzieren und damit stÀrken.

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