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Der Beschluss des Bundestages, den Ländern zu ermöglichen, die Corona-Warn-App zum Standard für Kontakt-Tracing (nicht Tracking) zu machen, ist klug: Schneller und ressourcenschonender und datenschutzfreundlicher als alle Alternativen

Das das nicht schon vor Monaten beschlossen wurde ist ziemlich traurig.

@ulrichkelber Allerdings gibt er den Ländern immer noch die Möglichkeit, irgendwas dummes zu tun (luca-app, etc.), oder?

@ulrichkelber Gibt es eine brauchbare Kurzdarstellung des Unterschieds zwischen Tracing und Tracking? Wird wohl hilfreich sein auf Facebook und Co.

@Manfred_Schaub Tracing verfolgt Infektionsketten nach, idealerweise pseudonym. Tracking verfolgt einzelne Personen nach

@ulrichkelber im Vorschlag der Ampel (Drucksache 20/15) ist das nicht drin, aber im Beschluss des Hauptausschusses (unter §24, Änderung 8.), aber der CDU/CSU Änderungsantrag in dem genau das unter 8. zur CWA drinstand, wurde doch abgelehnt...
Was hab ich verpasst?
Geht um den Text:
"dabei kann auch angeordnet werden, dass die Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten vorrangig durch die Bereitstellung der QRCode-Registrierung für die CoronaWarn-App des Robert Koch-Instituts erfolgt."

@ulrichkelber danke, das ist der HA Vorschlag den ich zitiert hatte. Doch der Antrag mit diesem Text wurde doch lt. HA Protokoll abgelehnt. Wie kommt der Text denn jetzt in den formellen Bundestagsbeschluss... Wurden doch gute Änderungsanträge noch später übernommenen?
Ich hab einfach keine praktische Bundestagserfahrung ;-)

@ulrichkelber Die CCTG ist sogar wirklich datenschutzfreundlich und voll kompatibel.

@ulrichkelber
Der Einsatz der CWA ist in Sachsen schon länger möglich, jedoch fehlt die Vorschrift zum Check in. Kein Bus, keine Straßenbahn, kein Einzelhandelsgeschäft, kein Sportstudio, kein Fußballstadion, kein Kaufhaus, kein Baumarkt, kein Café die wenigsten Restaurants und Bistro’s sowie Friseure nutzen diese Möglichkeit. So erfahren in DD, CH, L und Freiberg.

Mein Arbeitgeber nutzt dies zumindest in der Kantine. Dort hat jeder Tisch seinen QR-Code.

@Stellwerk @ulrichkelber
@CCTG

Muss ich für Sachsen bestätigen: Die Luca-App ist verbreiteter.

Viele wissen nicht, dass man dort die Corona-Warn-App (CWA) oder die googlefreie Variante vom Corona Contact Tracing Germany (CCTG) -> f-droid.org/packages/de.corona auch offiziell zum Ein- oder Auschecken nutzen kann.

mdr.de/nachrichten/sachsen-anh

Die individuelle Generierung eines QR-Codes für eigene Events ist einfach möglich. Auch neuere Luca-Codes (ab 05/21 generiert?) können "gecheckt" werden. 👌🏻

@Stellwerk @ulrichkelber @leChris

Für alle, die es bequem mögen hier das passende Zitat aus den FAQ:

"Hierbei ist die Corona-Warn-App beispielhaft benannt, sie wird durch den Verordnungsgeber präferiert. Die Corona-Warn-App ist also ein rechtlich zulässiges digitales System für die Erfüllung der Pflichten zur Kontakterfassung nach der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung.

Andere auf dem freien Markt verfügbaren Lösungen für die digitale Kontakterfassung sind rechtlich auch zulässig. ..."

@leChris @ulrichkelber
was rechtlich zulässig ist wird noch lange nicht so gehandhabt.
z.B.: Porta Möbel in L, Restaurant, kontrolle auf sicht des Impfnachweis als QR-Code. Kein gegenchecken ob der Code gültig ist. Wollen dann aber das man seine Kontaktdaten hinterlässt.

Dann muss die App nur nochmal so richtig beworben werden.
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