@ulrichkelber @chotemysl

Ah, ok.
Ich hatte vermutet, dass es eine Hinweis auf "wie finde ich die *richtige* App" ist
( -> Bindestriche zwischen den Wörtern ?; Robert Koch-Institut als Anbieter? )

Ich hab gestern im PlayStore mit suchen nach "Corona warn app deutschland" (und varianten davon) zwar viele Apps gefunden, aber eben nicht *die* #CoronaWarnApp

@Joachim_Rees
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass es KEINE Warn-App gibt, die nicht an Google oder Apple die Positiv-Meldung weitergibt. Und es dort als personal Daten erkannt wird.
Finger weg!

@chotemysl

@wauz ah, ok, danke.
Du meinst sicher dieses Zitat „Unsere Einschätzung ist: Wer ein Smartphone besitzt und dieses mit einem Google- oder Apple-Konto verknüpft hat, für den gibt es aus Datenschutzsicht keinerlei Grund, dieses App nicht zu benutzen.“?
@Joachim_Rees

@chotemysl
Nein. Denn eine Positiv-Meldung wird mit dem eh schon vorhandenen Account verknüpft.
Das Problem: der offengelegte code der "offiziellen" App ist sauber. Aber dieses Stück Software funktioniert nur mit einer API, also einem Stück Software, das nur Google resp Apple kennt. Was in dieser Blackbox wirklich drin ist, weiß keiner.
Außerdem wurde die "offizielle" App noch nicht auf ihr Verhalten getestet, sprich: entspricht das, was man installiert auch dem öffentlichen Code
@Joachim_Rees

@ulrichkelber
1. die App *warnt* mich gar nicht vor 🤔
2. auf alternativen Betriebssystemem wie LineageOS oder /e/ läuft sie nicht
3. die API's von Google bzw. Apple sind nicht open source

@Lars_Roskoden @ulrichkelber Ich füge hinzu: Auf meinem SailfishOS-Gerät geht sie ebenfalls nicht (ich habe keine Androidenblase).

@Lars_Roskoden ich hoffe ja auch darauf, dass irgendwer für lineageOS ne implementierung macht. Aktuell habe ich noch openGApps installiert, werde aber wohl auch irgendwann mal vollständig auf google verzichten

@ulrichkelber ich bin extrem verwirrt, dass sogar der CCC "nichts zu meckern" hat. Letztendlich ist das dann aber auch ein Zeichen dafür, dass aktiver Datenschutz nicht gleichbedeutend mit einer Verweigerungshaltung ist, sondern dass er bedeutet, dass man aktiv daran arbeitet, ein Ziel mit größtmöglichem Datenschutz zu erreichen. (Und es zeigt eben auch, dass es kein Argument dagegen gibt, es beim nächsten Mal wieder genauso zu machen)

@ulrichkelber
Na ja, die App selbst ist Open Source. Schon mal gut. Aber was ziehen sich die Datengierigen US Großkonzerne aus der undurchsichtigen API Schnittstelle raus?
Das ist leider intransparent und macht alles was die App selbst gut macht wieder zunichte.

@ratisbonner @ulrichkelber wenn ich das richtig verstanden habe, sind die API-Funktionen für den Bluetooth-Bereich. Der aber wiederum ist nur Nahfunk. Die Kommunikation (d.h. der Abruf der Ids von Leuten, die infiziert sind) erfolgt über die App.

Und wenn Du jetzt sagst, dass man ja nicht wisse, ob die API irgendwie an der App vorbei nach Google und Apple kommuniziert: Nun ja, das könnten sie auch ohne App.
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