Die Weitergabe von Standortdaten durch die Deutsche Telekom an das Robert-Koch-Institut ist in der gewählten Form datenschutzrechtlich vertretbar. Vor allem unter den aktuellen Umständen spricht nichts gegen die Weitergabe dieser Daten zum Zweck des Gesundheitsschutzes. Es handelt sich vorliegend um Daten, die keine Rückschlüsse auf einzelne Personen ermöglichen.

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Ein anderer Ansatz ist die Entwicklung von speziellen Apps zum Thema. Meine Behörde steht dazu im Kontakt mit dem Robert-Koch-Institut, um diese Entwicklung datenschutzrechtlich zu beraten. Ich sehe, dass in anderen Staaten während der Corona-Pandemie der Datenschutz teilweise vernachlässigt wird. In Deutschland sehe ich dafür keinen Grund, denn alle Lösungen lassen sich auch grundrechtskonform gestalten.

@datenschutzratgeber @ulrichkelber es kann schon sei, dass es DS konform ist, das Problem wird erst nach der Krise Interessant. Per Gesetz wird man, dann die DSKonforme Nutzung der Daten erlassen. Zum Schutz aller (vor einer neuen Krise) werden, dann die Daten dauerhaft ausgewertet.

@pantalu_de
Gab vor ein paar Tagen auch einen Artikel, dass die Daten gar nicht so viel nutzen werden zur Bekämpfung der Seuche.
Natürlich wurde der Zugriff jetzt trotzdem gewährt und ob er hinterher zurückgezogen wird ist ja völlig offen.

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