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Instagram: Marketingfirma hat Millionen öffentlicher Daten abgegriffen m.spiegel.de/netzwelt/apps/ins Erstens müssen die Plattformen solche Datensammlungen (für Werbung/Bewerbungsbeurteilung) technisch unterbinden. Zweitens muss das Erstellen von Profilen gesetzlich reguliert werden

@ulrichkelber
Das interessiert doch ein US-Unternehmen in keinster Weise. Man kann sich davor nur durch Verweigerung dieser "Dienste" schützen.

@ulrichkelber traurig nur das der großteil der Bevölkerung das total egal ist und fleißig weiter dort Daten verteilen.

@ulrichkelber das waren öffentliche Daten. Zielführend wäre es, die Bevölkerung besser zu sensibilisieren, damit sie nicht jeden Mist von sich öffentlich preisgeben, um sich toll darzustellen.

Also ich will schon, dass meine öffentlichen Posts uneingeschränkt von allen gelesen werden können und das nicht irgendwie technisch unterbunden wird. Ich will dann ja explizit alle erreichen! Das ist natürlich anders, wenn ich etwas als privat markiere.

@upic Es geht nicht darum, öffentliche Posts einzuschränken, auch nicht um öffentliche vs. private Posts. Es geht um die Auswertung öffentlicher Posts, die Verknüpfung mit anderen Informationen, die Erstellung von Bewegungsprofilen - um Profiling mithilfe sämtlicher öffentlicher Informationen zu einer Person. Das verbinden die wenigsten mit ihrem Post. Denn das ist nicht der Zweck der Veröffentlichung des Posts.

Informationspflicht und Widerspruchsrecht sind gesetzlich geregelt.

@ulrichkelber

@teclador
Da bin ich ganz bei dir, dass kein Profil erstellt werden soll. Was mich bei dem Toot störte, war die Forderung, dass die Plattform (Instagram) die öffentlichen Posts nicht an die Datenkrake weitergeben soll. Da müsste die Plattform dann nämlich schon entscheiden wer die öffentlichen Posts von wem sehen darf. Und dann stellt sich die Frage, wie und ob man das in dezentralen Systemen wie Mastodon umsetzen kann.

@ulrichkelber

@upic
Da hast Du den BfDI wohl mistverstanden. Hier wurden mit eigens dafür entwickelten Methoden öffentlich zugängliche Daten abgegriffen. Solche Methoden hinterlassen Spuren, die man erkennen und mithilfe derer ein Datensammeln technisch unterbunden werden kann.

Aufgabe der Datenschützer ist es, dem Nutzer die Kontrolle über seine Daten zu ermöglichen. Die Aufgabe ist nicht, des Nutzers Kontrollmöglichkeiten an Plattformen zu übergeben. Das muss er schon selbst tun. ;)

@ulrichkelber

@ulrichkelber Das muss bitte auch für Spahns Gesundheits-APP gelten

@Rako_Lohgar Das BfArM wird nur Apps freigeben (für Kassenleistung), die DSGVO vollumfänglich einhalten, inklusive Sicherheitsmaßnahmen

@ulrichkelber Hm, das kann und sollte man meiner Meinung nach nicht technisch lösen. Öffentlich ist für alle zugänglich.
Die Lösung sind dezentrale Plattformen, die nicht alle Daten vorhalten. Wenn eine Plattform nur 0,3% aller Daten bereithält dann haben die meisten Datensammler schon keinen Bock mehr ;)

@honigdachse Nicht ausschließlich technisch. Aber auch bei einem dezentralen System könnte man Ortsinfos Bilder auslesen, wenn keine technischen Hürden ...

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