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Innenministerium: "Wir wollen keine Verschlüsselungsverbote" | Das mit dem Verzicht auf Verbote ist gut. Aber was soll denn eine „gesetzlich geregelte Ausnahme“ anderes sein als eine „Hintertür“? heise.de/newsticker/meldung/In

@ulrichkelber "Wir wollen keine Verschlüsselungsverbote" reiht sich historisch irgendwann ein in "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen" und co.

@ulrichkelber Das ist typische Politiker-Sprache um das einfache Volk zu verwirren.

Gerhard Schröder sagte mal: „Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.“

@ulrichkelber
Irgendwie erinnert die Debatte so sehr an die #CryptoWars der 90er. Und was ist draus geworden? Man könnte (mal wieder) aus der Geschichte lernen und nicht gleiche Fehler wiederholen. #Kryptographie verbieten oder schwächen hilft nicht und schadet nur. Dinge, die geheim bleiben sollen, bleiben es. Stichworte: #VernamOTP oder #Steganographie, um mal etablierte und simple Verfahren zu benennen.

@ulrichkelber Das ist keine Hintertür, sondern Kamera und Mikrofon direkt überm Bett. Anzuschalten, wann es politisch gewünscht ist. Hitler und Honecker waren auch Politiker...

@Datenschutzgeno @ulrichkelber

> ... einen Dienst zu sperren, wenn er sich nicht an die Vorschriften hält.

Nur, was wäre wenn man XMPP über HTTPS verwenden würde ;-)

@nawi @ulrichkelber
persönliche Kommunikation ist ein schützenswertes Gut an sich. Ob über Telefon oder einen anderen Dienst, spielt dabei keine Rolle. Dafür kann es keine Vorschriften geben. Ich kann auch kein Kind zwingen, eine Geheimsprache nicht zu nutzen, wenn es sich mit seinen Kameraden unterhält.
Wer Freiheitsmissbrauch mit der Einschränkung von persönlicher Freiheit bekämpft, zerstört die Freiheit an sich.

@Datenschutzgeno Unpassender Vergleich. Faustregel: NIE einen anderen mit Hitler vergleichen, verharmlost nur die Verbrechen der Nazis

@ulrichkelber
Wehret den Anfängen. Hat in Weimar auch scheinbar harmlos angefangen. Und (fast) alle sind mitgelaufen. Das Ende kennen wir. Da kann nichts mehr verharmlost werden, wenn die angeblich richtigen Mittel in die falschen Hände kommen. Es geht nicht um den Vergleich, sondern um das schreckliche Ende, das angeblich harmlos begann und das die Väter des Grundgesetzes verhindern wollten.

@Datenschutzgeno Wehret den Anfängen kann man auch ohne unpassende Vergleiche

@ulrichkelber Also bei der Verschlüsselungsdebatte bin ich ja eher für "Freiwillige Selbstverpflichtung", um es mit c(d|s)U-Sprech zu formulieren.

@ulrichkelber
Liest sich, als würde man neben Onlinedurchsuchung und Quellen-TKÜ einen Plan B brauchen, der weniger datenschutzrechtliche Probleme bereitet, weil damit die Softwarehersteller verantwortlich gemacht werden. Nachrichten werden mit einen 2. Key verschlüsselt und schon alles bleibt sicher.
"Das Vertrauen darauf, jedenfalls nicht mit einer staatlichen Stelle zu kommunizieren, ist nicht schutzwürdig." heißt es passend im IT-Sicherheitsgesetz 2.0 zur Änderung der Strafprozessordnung.

@Ulrich Kelber
Signal,Threema,Whatsapp und E-Mail Anbieter können ja "Hintertüren" einbauen. Nur was ist mit Leuten wie mir, die alles selber hosten (z.B Zuhause) und dazu gehört auch ein Messenger (Matrix).
Zum entschlüsseln kann man mich nicht zwingen, da ich mich dadurch selbst belasten könnte. Solche Gesetze treffen wieder nur den "normalen" Bürger, da dem organisiertes Verbrechen & Terroristen mehr IT Knowhow zur verfügung steht um einer überwachung zu entgehen.
@marlon @ulrichkelber , wart nur ab, bis das Selbstentschlüsseln zur Pflicht wird. Das kannste heute ja schon "freiwillig" bei Reisen auch in "westl." Länder erleben.
@chumii @ulrichkelber

Da würden sich Verbrecher ja auch sooooooo dran halten :D
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