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Nachtrag aus der letzten Woche:

Asoziale Netzerke sind asoziale Netzwerke! Von Roland Appel

Seit einigen Jahren schreibe ich mir als Datenschützer die Finger wund, versuche seit drei Jahren eigentlich politisch liberale, erfahrene, bürgerrechtlich bewusste Menschen – davon zu überzeugen, dass Facebook ein asoziales Netzwerk ist, das man verlassen muss, weil es Menschen ausspäht und zu Objekten macht, weil es zutiefst demokratiefeindlich ist! (...)

extradienst.net/2018/03/21/aso

@darestiet @extradienst Schön, dass der Artikel auch auf die Datenschutz-Politik unserer neuen GroKo eingeht!

@darestiet @extradienst Hmmmm. Auch wenn er an vielen Stellen recht hat, sind diese Artikel zunehmend ermüdend. Eine sehr merkwürdige Mischung aus Paternalismus, preaching-to-the-choir und dem (zunehmenden?) Unvermögen von Experten, "einfachere" Nutzer zu verstehen und abzuholen... :(

@z428 @extradienst Du hast Recht. Ich fühle mich machtlos. Ich habe keine gute Idee, um Menschen in größerer Zahl aus der Umklammerung der Googles und Facebooks dieser Welt zu befreien. Immerhin gelingt es in Einzelfällen. Wir arbeiten weiter daran...

@darestiet @extradienst Stimmt wohl. Ich sehe im Moment zwei grundlegende Herausforderungen: (a) Die "Expertencommunity" ist in sich zu zerstritten, um gemeinsam von schlüssigen Alternativen überzeugen zu können - siehe WhatsApp vs. Signal vs. XMPP oder Google vs. DuckDuckGo vs. Searx....

@darestiet @extradienst ... und (b), wie ich etwa auf Android dann und wann sehe: Ich kann mich entscheiden zwischen einer proprietären APP aus dem Play Store - oder einer Alternative aus f-droid, die nur einen verschwindenden Bruchteil der Funktionen und didkutable Bedienung hat, aber FOSS ist und meine Privatsphäre respektiert. Wenn ein Endnutzer pragmatisch rangeht und Dinge tun will, dürfte die Entscheidung leider klar sein. Userbase als Argument ganz außen vor. :/

.@extradienst was offenbar niemand auf dem Schirm hat: die an Facebook gelieferten Metadaten: Adressen, Telefonnummern, Geburtstage von "Freunden" etc, die im eigenen Adressbuch stehen können neuerdings zur Strafverfolgung führen...

@extradienst Da kann man sich noch lange die Finger und schreiben und den Mund fuselig reden - das interessiert 99% der Leute nicht. Bequemlichkeit gehen vor - Sicherheitsbedenken sind nie nur einen Gedanken wert. So ist die Realität - leider.
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