Liebe FAZ, Eure Frage „Wird der Datenschutz teurer?“ von heute kann ich mit einem klaren „Nein“ beantworten. Was durch die neue, europaweit gĂŒltige Richtlinie zur VerhĂ€ngung von Bußgeldern, evtl. teurer wird, sind massive DatenschutzverstĂ¶ĂŸe großer Unternehmen.

Nur kurz verfĂŒgbar: “Parasite”, “Mustang”, “Elle” Nach Phasen kultureller und Ă€sthetischer Hungersnot beliebt der Sender Arte gelegentlich, das Publikum mit Perlen zu ĂŒberschĂŒtten, dass kaum Zeit zu reflexiver Verdauung bleibt. Ich habe vor lauter nĂ€chtlicher BetĂ€ubung noch gar nicht ĂŒber das im Sinne des Wortes fantastische “Parasite” (SĂŒdkorea 2o19) nachgedacht, da folgen heute abendfĂŒllend zwei weitere wichtige Filmereignisse. Schade nur: Sie mĂŒssen schnell gucken, nur kurze Mediathekzeit. “Parasite” kannte ich noch nicht. Standen die Drehbuchautoren [
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https://extradienst.net/2022/05/16/arte-perlen/

Der grĂ¶ĂŸte Gegner der FDP ist die FDP. Ihre Strategie in der Regierung die Rolle einer Oppositionspartei zu ĂŒbernehmen und anstatt Freiheit zu gestalten diese mit der Fundamentalverweigerung jedweder VerĂ€nderung gegenĂŒber zu verwechseln zeigt sich als wenig tragfĂ€hig.

@UlrikeHeiss Etwa 90% der Diksussion um das Fediverse ist und war aber darĂŒber, dass man hier "ja nicht gefollowed wird" und dass es hier "niemanden gibt, der mir folgt."

Das hat auch zu den 85% Karteileichen gefĂŒhrt, weil "hier ist ja nix" sehr oft "hier liesst mich niemand" war. Kennen wir aus der Vergangeheit mit Google+ oder Wander, beides geile Platformen zum Abonnement von Content, aber halt nicht Bubble/Blasen Applikationen in denen in einem geschlossenen Ökosystem Unterhaltungen stattfinden.

Stattdessen zirkelt das Fediverse um die Idee, dass Content kommentiert und auf Content reagiert werden kann. Wenn man das nutzt, dann ist das endgeil. Wenn man aber Twitter II erwartet, dann ist man schnell frustriert.

ActivityPub stellt, ganz aktiv, den Nutzer nach hinten. Das KernstĂŒck des ActivityStream Protokolls ist das Object, nicht die Person. Damit sind z.B. Nutzer halt auch zwischen Instanzen erst mal nicht sichtbar (Stichwort: wie finde ich jetzt meine Blase?) und selbst die AktivitĂ€ten von Nutzern nicht immer föderiert.

Wer nach Nutzern, nach der "Community" sucht, der wird ganz schnell gelangweilt oder frustriert sein. Wer aber nach Content sucht, der global kommentiert und auf den global reagiert werden kann, fĂŒr den wird das Fediverse eine saugute Erfahrung.

Du hast jedes Recht zu tun, was immer Du willst. Aber wenn Du, wie ich schon sagte, von Party I in CafĂ© II gehst und niemand verrĂ€t Dir, dass das Bier hier eher scheiße aber der Kaffee geil ist... dann wirst Du halt nur das Bier trinken und Dich wundern warum irgend wer fĂŒr das in's Fediverse geht.

The other day I saw a poll asking “what made you stay at mastodon”. Choices were like “my friends are here”, “dunno, I just stayed”, or some specific good aspects of this place. That was rather ironic as my reason which is also most Chinese users’ reason, is not listed. To this English speaking world, it’s beyond imagination for many that people tooting in Mandarin would most likely call themselves “cyber refugee”. Because we had nowhere to go. Because everywhere was censored and we had to flee.

NRW hat gewĂ€hlt und das letzte Schwarz-Gelbe BĂŒndnis wurde abgewĂ€hlt. Das markiert, so der Politikwissenschaftler Florack das Ende der lĂ€ngst ĂŒberkommenen politischen Arithmetik – nach Baden-WĂŒrttemberg, Schleswig-Holstein, ThĂŒringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Bund das Ende der politischen Lager und damit das Ende der “Bonner Republik”. Die unbestrittenen Wahlsieger sind die GrĂŒnen, die ihr Ergebnis nahezu verdreifacht haben und die CDU, die sich trotz eines relativ blassen MinisterprĂ€sidenten WĂŒst als einzige Partei neben den GrĂŒnen verbessern [
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https://extradienst.net/2022/05/16/ende-der-bonner-republik-in-nrw/

Wenn wir die Zahl der Stimmen beim kennen, erwarte ich, dass alle Parteien Stimmen verloren haben und nur die GrĂŒnen Stimmen gewonnen haben.

Die CDU hat einen kleinen Gewinn in *Prozenten* hingekriegt durch neun Prozent weniger Wahlbeteiligung.

Die sollten frei schauen mit welchen Wahlverlierer sie regieren wollen.

So, jetzt da der Ansturm vorbei ist, ein paar Worte. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn es dazu auch ein bisschen Diskussion gĂ€be.

Wer von Twitter kam, der kennt Twitter als Box. Man tut Sachen hinein, die dann von anderen gesehen und idealerweise gemocht, geteilt, und kommentiert werden.

So funktioniert das #Fediverse aber nicht. Stattdessen ist das Fediverse ein Fluss. Von vielen Stellen werden Sachen erstellt, deren Existenz dann dem Fediverse bekannt gemacht wird. Das heißt man fragt sich weniger “wo finde ich Menschen, die mir folgen” sondern “welchen Content will ich als Strom an mir vorbei geschwemmt sehen.”

Und darin liegt die Crux. Wer das Fediverse nur als Mastodon und Mastodon nur als “besseres Twitter” sieht, der schaut am Tellerrand vorbei statt drĂŒber. Es geht also nicht darum, “share, follow, like” zu sagen sondern “wo sind Deine Sachen, ich will Dich im Fediverse lesen und kommentieren können.” Was bedeutet: Deine Lieblings-Podcasts sollten auf einem Funkwhale Server landen. Deine Lieblings-Vlogs und Videos auf einem Peertube Server. Instagram? Nett hier, aber waren Sie schon mal auf Pixelfed? Mehr altmodisch: das Fediverse ist der Kiosk an der Ecke. Du willst dort Dein Lesematerial sehen. Und das klappt nur, wenn Du Deine Helden hier her bringst.

Sagen wir, Du magst Kanal X auf YouTube. Dann ist es jetzt Zeit, Kanal X dazu zu ĂŒberreden, auch auf PeerTube prĂ€sent zu sein. Admins können das so einstellen, dass ganze Channels gespiegelt werden, Du musst also nicht viel tun. Und das Setup von PeerTube macht es sogar möglich, so einen Superchannel zu hosten ohne eine zweite Hypothek aufnehmen zu mĂŒssen.

Oder Du magst einen Podcast? Bringe den Podcaster in’s Fediverse. Als Bot, der automatisch neue Podcasts auch im Fediverse verfĂŒgbar macht, oder ganz als Podcast auf einer Funkwhale Instanz.

Blogs? Liesst die noch irgendwer? Wenn Dein Lieblingsblog auf WordPress ist, dann sollte es auch einen ActivityPub Stream haben. Und wenn nicht? Dann gibt es mit Bridgy (brid.gy) immer noch Wege, dass neue Posts auch im Fediverse landen.

Also. Im Fediverse geht es nicht darum, so viel wie möglich gelesen zu werden, sondern die Sachen die Dich interessieren hierher zu bringen, so dass Du sie lesen, kommentieren, drauf reagieren, und weiterverteilen kannst.

Das wÀre Dein nÀchster Task. Lust auf was Neues?

Was mich am meisten an Mastodon aufrgegt (gibt's Einiges), ist diese super-kleine EingabeflĂ€che fĂŒr Statuse. da mĂŒsste man mal was dagegen machen...

So wie es im Augenblick ausschaut, ist die Wahlbeteiligung bis jetzt wieder mal nur mĂ€ĂŸig - bei uns so um 35%. Ich hoffe sehr, dass es am Nachmittag noch einen Run auf die Wahllokale gibt! Wer noch einen Grund zum WĂ€hlen braucht, dem lege ich die Bewerbungsrede von an's Herz. Niemand gewinnt, wenn nicht ALLE gewinnen! đŸ‘šâ€đŸŠœ đŸŒ» 😎 youtu.be/KogsKKMjCCQ

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Nach Camus mĂŒssen wir uns Sisyphos als glĂŒcklichen Menschen vorstellen, der sein GlĂŒck aus dem Kampf gegen den Gipfel bezieht. Nicht das Erreichen, sondern Verlangen als ErfĂŒllung. Die Klimakatastrophe ist der Berg, den wir mit immer mehr und immer absurderen PKW bezwingen wollen

: Ich finde die Idee des automatischen Löschens alter BeitrĂ€ge auf sehr sinnvoll. Es gibt fĂŒr mich keinen Grund eine "lebenslĂ€ngliche" Dokumentation meiner Kommunikation und meiner PrĂ€ferenzen zu publizieren. FĂŒr mich ist das "hier" und das "jetzt". So habe ich die Löschung auf 1 Monat eingestellt.

Es gibt aber sicher sehr gute GrĂŒnde das anders zu sehen und Mastodon etwa als zu nutzen.

Was wĂ€re fĂŒr euch die angemessene "Lebensdauer" eurer Toots?

Wer die – leicht zu findende – TV-Sequenz aus dem vergangenen Jahr abruft, in der die zwei Kanzlerkandidaten, Armin Laschet und Olaf Scholz, mit der Konkurrentin Annalena Baerbock ĂŒber die Gaspipeline Nord Stream 2 debattieren, könnte leicht auf den Gedanken kommen, Wladimir Putin, seine Oligarchen in London und anderswo hĂ€tten das allergrĂ¶ĂŸte Interesse gehabt, dass Baerbock die Bundestagswahl nicht gewinnt und Bundeskanzlerin wird. Die GrĂŒnen-Kandidatin legte den – die Pipeline befĂŒrwortenden – Kandidaten von Union [
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https://extradienst.net/2022/05/15/gruene-stars/

It's Saturday... and already after breakfast. So, how are we going to use the time we have? #Mastodogs #Noa #Weekend #DontWakeMeUp

WĂ€hrend sich die Natur gerade in den x-ten DĂŒrresommer in Folge Ă€chzt, die schlimmste Trockenheit seit 250 Jahren erlebt, plappert der Wetterbericht fröhlich von prachtvollem Sonnenwetter, welches zum Grillen und Sonnenbaden einlĂ€dt. Krise heißt in Deutschland WĂŒrstchen auf Weber.

Five minutes "Crypto dude" doodle short story.
Episode 1 of 1.

Sorry for this, But I had to!

#Cryptocrash #cryptocurrencies #CryptoNews

Julia Friese schenkt uns einen richtig guten der gar nicht so weit von meinem eigenen Erleben abweicht. Und das schreibe ich hier ganz bewusst als einer aus dem letzten Jahrgang der privilegierten .

"Über soziale Medien hielt man frĂŒher Kontakt mit Freunden. Heute entzweit man sich dort mit ihnen. "

Nicht böse werden, wenn es hinter der verschwindet. Bei der gehört das leider zum GeschÀftsmodell... zeit.de/kultur/2022-05/twitter

Morgen 14 h geht es in der Regionalliga West um “alles”: Essen und MĂŒnster fiebern, Bonn dĂ€mmert Wen interessiert die langweilige Bundesliga? Seit der Pandemie und dem widerlichen Lobbyismus der Profi-Oligarchen nicht mehr viele. In der Vierten Liga spielen zwar auch schon lange keine “Amateure” mehr, aber dort sieht es noch nach gutem, ehrlichem Sport aus. Und vor allem bietet sie hautnahe Dramatik. Das gilt vor allem in Essen. Das ist die grösste Stadt Deutschlands, [
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https://extradienst.net/2022/05/13/die-spannung-steigt/

Man kann das derzeit geradezu pervers-groteske Anschwellen der PKWs und des PKW gebundenen Verkehrs ĂŒbrigens auch als letztes AufbĂ€umen einer zum Untergang bestimmten Kultur interpretieren.

Es wĂ€re nicht das erste mal, dass eine ganze Gesellschaftsform von einer Zeitwende verschluckt wird, weil sie statt kollektive FlexibilitĂ€t zu kultivieren trotzig jedweder VerĂ€nderung ihr Kinn entgegenreckend ihr Heil im individualsitischen Kultivieren ihrerselbst in immer grĂ¶ĂŸeren PrachtrĂŒstungen sucht.
Wissing ist nicht Verkehrsminister, sondern AutoverkĂ€ufer. Darin keinen Widerspruch zu erkennen und von einem Verkehrsminster ganz natĂŒrlich die Verteidigung und den fortgesetzten Ausbau des PKW Primates zu erwarten, zeigt wie sehr unsere Gesellschaft klimakompromittiert ist.
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