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"Strategie zur Umstellung auf quelloffene Betriebssysteme - Stellungnahme der Verwaltung" www2.bonn.de/bo_ris/daten/O/pd Schöne Beschreibung des Locked-In-Effekts, den Kommunen und Staat erleiden, wenn öffentliches Geld nicht auch für freie Software ausgegeben wird.

@Sascha Von welchen Komikern wird Bonn regiert?
Sie hätten sich 'mal über das abgesetzte Projekt in München informieren sollen:
invidio.us/watch?v=XBRh2G29NNE
Und über das MicrosoftDilemma:
invidio.us/watch?v=_ZaDuinGf2o

@Sascha Da muss ich aber schon ein paar Mal schwer durchatmen, wenn ich mir diesen Text so anschaue. Alleine schon, dass die Lösung als "alternativlos" bezeichnet wird, sagt schon viel darüber aus, wie sehr die verfassende(n) Person(en) wirklich über eine Alternative nachdenken möchte. Auf der zweiten Seite wird es etwas fundierter und man kann das Gefühl bekommen, dass sich da wirklich Menschen mit dem Thema auseinander gesetzt haben. Leider ist der erwähnte Software-"Zoo" ein valider Grund. 😕

@Sascha so kurzfristig agieren Verwaltungen nicht.
Die haben sich in der Vergangenheit Schritt für Schritt in diese Abhängigkeit begeben. Selbst die Entscheidungsfähigkeit um diesen Prozess zu verlangsamen oder wenigstens parallel Alternativen aufzubauen oder auch nur besser zu Verstehen ist ihnen auch verloren gegangen.

Damit sind sie aber leider nicht Alleine.

Genau das ist die Strategie aller großen Internet und Softwarefirmen, sie agieren alle nach dem gleichen Konzept.

@lmsvater @Sascha nein!
MS Google Amazon Oracle SAP etc. haben klare aggressive Konzepte zur Markterschließung und Kunden'bindung'. Nur merken 'kleinere' Kunden dies (e Agressivität) oft erst, wenn sie versuchen das Produkt zu wechseln. Und gegenüber diesen Anbietern sind die meisten Kunden sehr sehr viel kleiner.

@vilbi @Sascha Ich meinte eigentlich die Abhängigen. Habe mich da völlig falsch ausgedrückt.

@lmsvater @Sascha Viele Firmen fahren daher eine Dual bis Multi Provider Strategie, bei der für eine grundsätzliche IT Systemkomponente (HW, SW, Plattform) mindestens zwei konkurrierende Produkte eingesetzt werden. Damit kann man Volumen shiften wenn man in einer Preisverhandlung nicht weiter kommt. Damit behält man etwas Wahlfreiheit.
Bei Officeprodukten hat man aber das Problem des Quasistandards MS. Hier hilft diese Strategie nur indirekt, denn man kann dieses Produkt nicht auslisten.

@vilbi @lmsvater Erhöht natürlich auf der anderen Seite den Verwaltungsaufwand, Mac-Rechner verwalten reicht mir erstmal. Aber in größeren Unternehmen ist das ganz schlau. :)

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