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Mit der Aussage Mastodon sei für alle und immer „kostenlos“ sollte man vorsichtig sein, meiner Meinung nach. Hier sollten wir uns eher überlegen, wie wir uns selbst finanzieren können, dass das Geld von denen bezahlt wird, die es nutzen und die damit auch die Spielregeln bestimmen. Auch Mastodon kann nicht ohne Geld existieren: liberapay.com/Mastodon/

@Sascha Mir fällt es ohnehin schwer nachzuvollziehen, warum etwas gut oder schlecht sein soll abhängig davon, ob es kostenlos ist oder nicht. Und gerade dann, wenn Menschen einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten, wüsste ich nicht, warum sie dafür nicht auch Geld bekommen sollten. Außerdem finde ich wichtig, dass niemand ausgeschlossen wird, nur weil er kein/kaum Geld hat.

@christian Da der Admin der Instanz ja Verantwortung übernehmen darf, darf er auch Spielregeln ausdenken. Dachte z.B. daran, dass Unternehmen in ihrem Namen immer nur gegen Abo-Gebühr mitmachen dürften... aber das sind noch unreife Gedanken. Finde @Liberapay ja sehr spannend und hoffe auf die Weiterentwicklung.

@Sascha Ich kenne viele (größere) Unternehmen, die noch nicht einmal per Kreditkarte zahlen können. Außer Überweisung geht bei denen gar nichts. Nicht selten brauchen die Wochen, um eine Rechnung zu bezahlen.

@christian Wäre alles okay, wenn sie es den überhaupt tun, so lange man nicht auf einer Lieferantenliste steht. Das andere ist sonst alles Alltag bei @bonndigital.

@Sascha ich habe mir überlegt, wenn jeder Nutzer einer Instanz dem Admin 50 Cent oder 1 Euro pro Monat überweist, sollten die Kosten für den Betrieb gedeckt sein. Oder?
Wobei mir persönlich eine direkte Überweisung lieber wäre, als noch einen Account irgendwo anzulegen.

@chotemysl Wenn unsere User das tun würden, dann wäre finanziell die Basis für den Server da. Dann wäre da noch Zeitaufwand für Pflege, Updates, Administration und Moderation übrig. Da wird es dann schwieriger. Und bei Kleinstbeträgen sind die Transaktionskosten das Problem: bei jeder einzelnen Überweisung muss jemand eine Buchung machen, Rechnungen erstellen und Steuern zahlen. Mit Kleinstbeträgen erzeugst du so mehr Arbeit als Gewinn, quasi Denial of Service durchs Bezahlen. 🙃

@Sascha hmm, ok, verstehe.
Über den Wartungsaufwand sollte man nach einiger Zeit einen Überblick haben bzw. andere können einem da mit ihren Erfahrungen helfen. So läßt sich auch das beziffern.

Ich hatte auch nicht gedacht, monatlich einen Kleinbetrag zu überweisen, sondern ein- oder zweimal jährlich die entsprechende Summe.

@Sascha ich zahle für gewisse Vorzüge des Netzwerks im Vergleich zu anderen (für mich gescheiterten) Anbietern gerne zb einen 5er/Monat.

@Sascha
Die Frage ist dann, macht man es auf freiwilliger Basis, weil die Nutzer für das Projekt brennen und es unterstützen wollen?
Macht man es als Zwangsabgabe, werden viele verärgert gehen, was ich durchaus nachvollziehen könnte...
Oder macht man es über einmalige "Anmeldegebühr" via App, oder bei der Registrierung?
Erste Möglichkeit fänd ich für die Nutzer am angenehmsten, weil ohne Zwang.
Gleichzeitig ist das für die Admins aber auch am unsichersten, weil halt nicht alle geben.

@witty_Ben Wenn, dann denke ich ist freiwillig der richtige Weg.

@Sascha einige Server kann man schon jetzt mit Patreon unterstützen.

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