Die Angst vor Abschiebung ist für Menschen ohne geregelten Aufenthaltsstatus eine hohe Hürde für einen einfachen Besuch bei einer Ärztin/ einem Arzt.
Viele hunderttausend Menschen leben ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Deutschland. Obwohl sie ein Recht auf medizinische Versorgung haben, bleibt es ihnen verwehrt.

Gerade läuft eine wichtige Petition zur Einschränkung der Übermittlungspflicht nach § 87 AufenthG: gleichbehandeln.de

Auch könnten die Folgen der Klimakrise oder ausgeweiteter Automatisierung in der Wirtschaft den Ruf nach ausgrenzenden Maßnahmen von zentraler Kontrolle lauter werden lassen, sodass der Erhalt von utopischen Denkräumen auch im Internet wichtiger werden könnte und wir auf Datenschutz und Privatsphäre achten sollten.
So viele Perspektiven sind bereits jetzt er-lebar und das sollten wir feiern! :o)

Sich gemeinsam den Perspektiven auf andere Handlungsbedingungen, auf verbundene und verantwortungsvolle Beziehungen zu Menschen und Natur, auf Möglichkeiten der Selbstorganisation, etc. anzunehmen, kann belebend und begeisternd sein. Diese Lebendigkeit und Begeisterung soll hier bestärkt werden und während sich die Perspektiven konkretisieren und konstruieren erscheint es gleichzeitig unabdingbar die oben benannten Symptome zu dämpfen (no utopia on a dead planet).

Wir leben in Strukturen, die viel zu oft Ängste verstärken und es uns nahelegen andere auszuschließen bzw. generell das zu tun, "was sich finanziell rechnet", meist auf Kosten von Natur und Menschen.

Die Symptome dieser Handlungsbedingungen (Konkurrenz, Wachstumsdruck, Teilhabe nur mit Geld, etc.) sind u.a. Diskriminierung, die Klimakrise und der geschärfte Blick auf die eigenen Vorteile in unseren Beziehungen zu uns unbekannten Menschen.

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